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Heisser Sommer 2026

Der heisse Sommer 2026 hinterliess auch auf dem Gerstenacher Spuren.

Der Sommer 2026 wird vielen Modellfliegern als einer der heissesten der letzten Jahre in Erinnerung bleiben. Während über Wochen hinweg hohe Temperaturen herrschten, blieb der erhoffte Regen weitgehend aus. Die Folgen waren auch auf dem Gerstenacher deutlich sichtbar und spürbar.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit galt zeitweise ein behördliches Feuerverbot. Das gemütliche Grillieren nach einem Flugtag musste deshalb leider ausfallen. Selbstverständlich hielten sich alle an die Vorgaben.

Die extreme Hitze führte dazu, dass Bäume dürre Äste entwickelten, die unvermittelt, auch bei völliger Windstille, zu Boden fielen. Dadurch bestand eine ernst zu nehmende Gefahr für Personen sowie für Fahrzeuge, die gerne im Schatten der Bäume abgestellt wurden. Dank der Aufmerksamkeit unseres Platzwarts wurden die betroffenen Bereiche frühzeitig erkannt und mit Sicherheitsband abgesperrt. So konnten mögliche Unfälle und Sachschäden verhindert werden.

Wo mal ein Pfad war, war kein Durchkommen mehr, weil Stämme und Äste den Pfad versperrten.

Auch der Flugbetrieb passte sich den heissen Wetterverhältnissen an. Wer fliegen wollte, nutzte bevorzugt die frühen Morgenstunden, solange die Temperaturen noch angenehm waren. Bereits gegen Mittag wurde es auf dem Gerstenacher drückend heiss, und die Hitze hielt oft bis weit in den Abend hinein an.

Unter der lang anhaltenden Trockenheit litt auch der Flugplatz. Der sonst saftig grüne Rasen verlor zunehmend seine Farbe und verwandelte sich vielerorts in eine braune, ausgetrocknete Fläche.

So bleibt die Hoffnung auf einige ergiebige Regentage, die der Natur und unserem Fluggelände guttun. Wünschenswert wäre ein sanfter Landregen und nicht das andere Extrem mit heftigen Gewittern, Sturzbächen oder Hagelschauern, die wiederum neue Probleme verursachen würden.