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Biodiversität

Der Verein engagiert sich für die Natur auf dem Modellflugplatz Gerstenacher.

Einige Infos

Die ursprüngliche Idee für eine Heckenpflanzung zur Förderung der Biodiversität entlang des unteren Platzendes sowie über das gesamte Kulturland kam vom Amt für Landschaft und Natur des Kantons Zürich. Eine Vertreterin verschaffte sich vor Ort einen Eindruck, wobei Vertreter des Vereins darlegen konnten, dass eine Hecke über die gesamte Platzbreite den Flugbetrieb stark einschränken würde. Als freiwillige Leistung offerierte der Verein deshalb die Anpflanzung einiger Sträucher bei der Hecke beim unteren Windsack sowie dem Aufstellen eines Robidogs. Das gute Einvernehmen zwischen Verein und Amt trug wesentlich dazu bei, dass die gefundene Lösung, die sowohl ökologisch sinnvoll als auch praktisch umsetzbar ist, auf Akzeptanz stiess. So bestellte der Platzwart beim Schwiegervater des aktuellen Vereinspräsidenten die vom Amt empfohlenen Pflanzen. Diese wurden alsogleich während der Platzputzete im Frühling 2025 von den Vereinsmitgliedern eingepflanzt. Um die nötige Pflege der Pflänzchen während der Aufwuchsphase kümmert sich der Platzwart in gewohnter Manier.

Was angepflanzt wurde

Zurzeit lassen sich folgende Gewächse ausmachen. Es ist gut denkbar, dass künftig noch weitere hinzukommen.

Gemeiner Schneeball

Der Gemeine Schneeball ist ein heimischer Strauch mit reichlich Nektar spendenden Blüten, die Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten anziehen. Seine leuchtend roten Beeren sind im Herbst und Winter eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel und fördern dadurch die Artenvielfalt in heimischen Lebensräumen.

Kornelkirsche

Die Kornelkirsche, auch bekannt als Tierlibaum, ist ein frühblühender Strauch, der bereits im Spätwinter wertvollen Nektar und Pollen für erste Wildbienen und andere Insekten bietet. Ihre essbaren Früchte dienen später im Jahr vielen Vogelarten und Säugetieren als wichtige Nahrungsquelle und fördern so die Artenvielfalt. Entgegen dem Namen ist es keine Kirsche.

Kreuzdorn

Der sommergrüne Kreuzdorn ist ein heimischer Strauch, dessen Blüten zahlreichen Insekten als Nahrungsquelle dienen und der zudem die Raupenfutterpflanze für den gefährdeten Faulbaum-Bläuling ist. Seine Beeren bieten im Herbst Nahrung für viele Vogelarten und fördern so die Artenvielfalt in naturnahen Lebensräumen.

Lonicera xylosteoides

Lonicera xylosteoides, eine seltenere Art der Heckenkirschen, ist ein Zierstrauch mit unscheinbaren Blüten, die jedoch von Insekten besucht werden. Auch wenn ihr ökologischer Wert geringer ist als der heimischer Arten wie Lonicera xylosteum (Rote Heckenkirsche), kann sie in strukturreichen Pflanzungen dennoch zur Vielfalt beitragen, etwa als Nistplatz oder Sichtschutz für Kleintiere.

Mandarinrose

Die Mandarinrose ist eine robuste Wildrose mit auffälligen roten Blüten und dekorativen Hagebutten, die zahlreichen Insekten wie Wildbienen und Schmetterlingen als Nahrungsquelle dient. Durch ihre Blütenvielfalt und Fruchtbildung trägt sie wesentlich zur Förderung der Biodiversität im Garten und in naturnahen Landschaften bei.

Pfaffenhütchen

Das Pfaffenhütchen, auch bekannt als gewöhnlicher Spindelstrauch, ist ein heimischer Strauch mit markanten, pink-orangen Früchten, die im Herbst zahlreichen Vogelarten als Nahrung dienen. Seine dichte Verzweigung bietet zudem wertvollen Lebensraum für Insekten, Kleinsäuger und Brutvögel und unterstützt so die Biodiversität nachhaltig.

Schwarzdorn

Der Schwarzdorn ist ein heimischer Strauch, der mit seiner frühen Blüte im Frühjahr zahlreichen Insekten wie Wildbienen und Schmetterlingen Nektar und Pollen bietet. Seine dichten, dornigen Äste bieten Vögeln und Kleintieren Schutz und Nistmöglichkeiten, während die Früchte im Herbst eine wichtige Nahrungsquelle darstellen.

Zimtrose

Die Zimtrose, auch bekannt als Mairose, ist eine heimische Wildrose mit zart duftenden, rosa Blüten, die eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge darstellen. Ihre vitaminreichen Hagebutten bieten im Herbst und Winter zahlreichen Vogelarten Nahrung und fördern somit die ökologische Vielfalt.

Kleines Biotop mit grosser Wirkung

Seit Jahren pflegt der Platzwart ein kleines Biotop mit Pflanzen und einer Wasserstelle neben dem Geräteschuppen und trägt so kontinuierlich zur Biodiversität auf dem Platz bei. An schönen Tagen lassen sich dort verschiedenste Insekten beobachten, die zwischen den Blüten unterwegs sind. Ergänzt wird das Ganze durch Eidechsen, die vermutlich unter dem Schuppen wohnen.

Ein Blick auf Pflänzchen und Robidog